Aus meinem Bücherstapel: Work is not a job

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Mit welcher Haltung gehst Du an Deine Arbeit? Ist Arbeit, das, was Du tust, oder ist Dir auch wichtig, warum Du sie tust? Wenn Dich diese Fragen beschäftigen, empfehle ich Dir die Lektüre von „Work is not a job“ ( von Catharina Bruns ), welches bereits am 15. September 2013 im Campus Verlag erschienen ist. Das Buch wird Dir noch viel mehr Fragen stellen, aber auch einige mögliche Antworten und Anregungen bieten.

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Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Es ist für mich genau zum richtigen Zeitpunkt erschienen und hat mir sehr geholfen, da ich sowieso über die Themen Arbeit und Job nachgedacht habe. 

 

 

Wenn Du darüber nachdenkst Deine „Arbeitswelt“ zu verändern, dann ist das Buch eine wertvolle Unterstützung in Deinem Denkprozess. Es stellt Dir Fragen, die es sich lohnt zu beantworten.

Einige Beispiele:

  • Welche Arbeit empfindest Du nicht als Arbeit?
  • Mit welcher Haltung/Einstellung gehst Du an die Arbeit?
  • Willst Du Dich mit Deiner Arbeit auch selbst verwirklichen?
  • Welchen Anspruch hast Du an Deine Arbeit?
  • Welches Lebensmodell möchtest Du für Dich?
  • Was ist Erfolg für Dich? Wann fühlst Du Dich erfolgreich?
  • Was begeistert Dich?

Das Thema Selbständigkeit und die vielen Möglichkeiten, die durch das Internet entstehen werden genauso thematisiert, wie die Tatsache, dass das Unternehmertum nicht nur ausschließlich super-tollen, super-genialen Tätigkeiten verbunden ist (Steuern). Das Buch rät nicht dazu, seinen Job umgehend zu kündigen oder irgendwelche anderen rasanten Änderungen einzuleiten. Nein, es leitet an zum Nachdenken und Reflektieren. 

Jeder muss für sich selber ausmachen, was für Ihn überwiegt. Das subjektiv als höher empfundene Risiko einer Selbstständigkeit oder die subjektive Sicherheit eines Angestelltendaseins. Wobei letzteres auch tolle Möglichkeiten bieten kann (Stichwort Intrapreneurship).

Es ist im Kern sicher eine Typenfrage. Eine Kernkompetenz für den Ausstieg des Angestelltendaseins ist die Fähigkeit Komfortzonen zu verlassen. Vielleicht ist das neben der Freude und Energie etwas eigenes zu (er)schaffen eine der wichtigsten Fähigkeiten und gleichzeitig eine der schwersten?

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Über die vielen Fragen und Anregungen im Buch kann man auch den eigenen Typ besser kennen lernen. Ich habe mir bei vielen Fragen direkt meine Gedanken und Emotionen aufgeschrieben. Workisnotajob gibt Dir viele Anregungen, wie Du Deine Leidenschaften herausfindest und erkennst, was Du gut kannst.

Ein kleiner Exkurs

Viele der weiter oben stehenden Fragen wären durchaus schon wichtig, bevor man die 20 Jahre überschritten hat. Doch in dieser Phase hat man für solche Fragen vielleicht noch nicht den „Kopf“ (oder die Reife)? Ich jedenfalls hatte ihn (noch) nicht und bin sozusagen den Standardweg gegangen. Mein Weg bis heute hätte aber sicher anders ausgehen, wenn ich mir früher diese Fragen gestellt und auch für mich beantwortet hätte.

Und vielleicht wäre es auch besser, wenn wir nicht versuchen unsere Kinder möglichst schnell ins Berufsleben zu schleusen, sondern mehr Zeit und Gelegenheit geben sich auszuprobieren,  und mehr über sich selbst zu lernen?

Auch wäre es vielleicht besser, wenn „die Gesellschaft“ mehr Verständnis dafür hätte, wenn Menschen sich im Leben entscheiden, etwas neues zu Lernen und andere „Arbeitspfade“ zu beschreiten. In vielen Berufen findet in immer schnelleren Abständen ein Wandel statt, so dass ein 4-jähriges Studium gar nicht mehr die notwendigen Vorraussetzungen bieten kann ein Leben lang in einem Beruf zu arbeiten.

Mein #workisnotajob

Für mich ganz persönlich habe ich etwas gefunden, dass zum Motto des Buches passt.

Als Kernteammitglied habe ich openPM mit aufgebaut und engagiere mich vor allem in der technischen Betreuung der Plattform. Und meine Mitarbeit empfinde ich nicht als Arbeit, sondern eher als Leidenschaft, oder noch besser als Freudenschaft. Es macht mir viel Spaß bei openPM vor und hinter den Kulissen mitzuwirken.

Neues Projekt superwork

Kürzlich ging ein weiteres interessantes Projekt der Authorin online: Superwork. Auf dieser Seite werden Interviews mit Gründern und sogenannten Selbermachern veröffentlicht. Ich freue mich auf interessante Einblicke in unterschiedlichste Arbeits- und Lebensmodelle!

Für „Work is not a job“  gebe ich abschließend eine klare Kaufempfehlung! Und Superwork ist ebenfalls einen Blick wert!

Weiterführende Links

 

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